Kurzgeschichte "Zombies"

Umbrellacorp23

Stammgast
26. März 2016
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Augsburg, Deutschland
Stephan hatte am 19.01.2017 wie so oft einen Beat im Stream gebastelt. Twitch Den fande ich so geil das ich im Stream eine Geschichte dazu geschrieben habe. Diese Geschichte ist nun fast/halb weis ich nicht fertig. Ich habe versprochen sie hier hochzuladen. Viel Spaß achja Rechtschreibfehler und Grammatikfehler könnt ihr gerne behalten ;) oder zurückschicken mir egal.

Ein einsamer Mann alleine in der Wüste mit nichts anderem als einer Harley unterwegs, um sein wahres ich zu finden. Der Mann hielt an einer kleinen Parkbucht und zündete sich eine Zigarette an. Er dachte nochmal über sein bisheriges Leben nach, und versank in einem tiefen Tagtraum.

*Als die Zombie Apokalypse anfing dachte ich mir das alles wäre ein Witz und Fiktion. Doch als das erste Vieh sich über meine Tochter stürzte und ich nur zuschauen konnte war alles liebe und nette in mir abgestorben. Da griff ich zu einer Schrotflinte und jagte den ersten Zombie ne kugel in den Kopf. Ich hoffte so sehr das es nicht zu spät war aber meine Tochter war tot. Da warf ich die Waffe in den Dreck und heulte wie Whitney Housten in ihren Songs. Ich kann das nicht schaffen dachte ich mir. Ich drückte und umarmte meine Tote Tochter und ging mit ihr in den Garten. Direkt neben der Tür links legte ich meine Tochter behutsam auf die Seite und nahm mir die schaufel die direkt rechts neben der Tür lag und fing an zu buddeln. Ich nahm meine Tochter sie hieß im übrigen Elizabeth, drückte ihr noch ein letzten Kuss auf die Stirn und lies sie langsam und behutsam in ihr Grab hinuntergleiten. Ihre Augen waren noch geöffnet und starten mich an. Ein Gesichtsausdruck über Angst und entsetzen waren ihr in Gesicht geschrieben. Ich kletterte zu ihr hinunter ,schloss ihre Augen und sagte noch ein paar letzte Worte bevor ich die Schaufel nahm und Tränenüberströmt das Grab mit Erde überdecke.
Ich konnte immer noch nicht glauben was mir da gerade passiert ist, vor eine paar Tagen war noch alles in Ordnung. Ich und Elizabeth hatten uns gerade erst in der neuen Ortschaft eingelebt. Ihr Mutter/meine Frau starb vor 4 Jahren. Wir sind bis heute nicht über ihren Tod hinweg gekommen. Und jetzt bin ich alleine, alleine in einer Welt die ich so nicht mehr kenne. Eine Welt in der es sich nicht mehr lohnt zu leben. Ich riss mich zusammen, nahm die Schrotflinte und rannte zurück ins Haus.

Ich nahm mir ein Rucksack und stopfte ihn mit allem voll was nützlich sein konnte. Bilder, Essen, Munition bis hin zu Boxershorts, einfach ALLES. Ich setzte mich aufs Bett, um mich wieder kurz zu Sammeln. Da stand ich auf und Verlies mein Haus. Als ich die Tür öffnete konnte ich es nicht glauben. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld überall Menschen die die anderen Menschen wie ein leib Brot essen. Essen ist wohl das falsche Wort sie stürzten sich wie Tiere auf sie. Überall Blut, schreie, Sirenen und Chaos.

Als ich gerade losrennen wollte, sah ich ein kleines Mädchen das aussah wie Elizabeth weinend unter einem Auto liegend. Sie wurde anscheinend noch nicht von einem "Tier" gebissen. Da rannte ich hin packte ihre Hand und Zog sie da raus. Ich sah in ihre kleinen weinenden Augen die Leid und Trauer spiegelten. Sie sah mich an und umarmte mich, sie hat wohl auch jeden verloren den sie liebte. Die kleine dessen Name ich erst später erfuhr kletterte auf meine Schultern und wir rannten so schnell wir konnten. Während diesem Dauerlauf kamen wir an brennende Häuser, Zombies und Unfällen vorbei. Es war furchtbar. Wir rannten aus der Stadt hinaus aufs Land also das war zumindest mein Plan. Ich habe nicht mit einem schnellen einbrechen der Dunkelheit gerechnet, doch da kam sie.

Wir mussten einen Schlafplatz suchen. Irgend wo rechts neben der Hauptstraße fast am Ende der Stadt haben wir eine kleine Garage mit einem kleinem Haus gefunden in der wir uns niederliesen. Wir haben während der ganzen Flucht kein Wort gewechselt also machte ich den Anfang. Ich fragte wie sie hieß. Da antwortete sie mit zittrige Stimme "Johanna und du?" "Paul" antwortete ich. Was ist passiert, fragte ich sie in leiser Stimme während ich meinen Schlafsack den ich im Haus eingepackt habe, vor ihr ausbreitete. Sie sagt nichts. Kein Wort. 2min lang nichts. Dann flüsterte sie mir mit tränen in den Augen zu das ihr Bruder auf ihrer Mutter losgegangen sei und. Ich unterbrach sie und setzte mich zu ihr. Sie sah mich an, viel mir in die Arme und weinte. Stellt euch vor ihr wärt in so einer Situation wie würdet ihr reagieren? Ich habe versucht sie zu trösten. Doch dann schossen auch bei mir die Tränen wie ein Wasserfall aus meinem Auge. Meine Tochter Tod, Obdachlos, ein Kind das nicht meins ist. Das war alles zu viel. Ich bin mit dieser Situation hoffnungslos überfordert. Das Lagerfeuer geht langsam aus das ich vor ein paar Stunden angemacht habe. Ich hole die kleine Wolldecke aus meinem Rucksack und decke damit behutsam Johanna zu. Meine Augen wurde schwerer und schwerer und schließlich schlief ich auch ein.

Ich träumte von so vielen. Von meiner Tochter und meiner Frau bis hin zu einem Karibik Urlaub. Doch plötzlich wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Ein Zombie hat sich wirklich in das Haus neben der Garage verirrt. Ich lausche dem Geräusch um Sicherzugehen das dieses Ding nicht zu uns kommt. Mittlerweile ist Johanna wach geworden und zog an meinem Pullover. "Was ist das" fragte sie. "PSSSSSCHT" flüsterte ich ihr zu und nahm links neben mir die Schrotflinte in die Hand und richtete mich auf. Mit der Flinte in der Hand ging ich zum Fenster und schaute Vorsichtig hinaus. Nichts! Weit und breit kein Zombie (Noch). Auch keine Leichen oder andere Menschen aber an das habe ich in diesem Moment nicht gedacht. Ich blicke auf die Türe die ins Haus hineingeht, und laufe Vorsichtig und leise hin. Währenddesen weiterhin Geräusche und Gerümpel aus dem Haus. Johanna schaut mich verängstigt an. Ich gebe ihr über meine Mimik Anweisungen sich fertig zu machen. Die Geräusche aus dem Haus werden immer lauter. Da mache ich Vorsichtig die Tür auf und schaue in den raum hinein. Der Raum sah nach einer Küche aus, war mir aber nicht sicher da es noch ein bisschen Dunkel war draußen. Ich riss die Tür auf und stellte mich Mitten in den raum mit der Flinte im Anschlag. Plötzlich kam ein dunkles etwas auf mich zugerannt ich hob meine Schrotflinte, visierte an und drückte ab. Headshot. Ein lauter Knall ertönte. War doch kein Fehler damals in den Schützenverein zu gehen, dachte ich mir. Ich beugte mich vor um nachzusehen ob sich der Zombie noch rührte als plötzlich 3 weiter Zombies durch die Garagen Hintertüre durchbrachen. Sie hatten wohl den Schuss gehört. Ist ja nicht verwunderlich bei einer Schrotflinte ohne Schalldämpfer. Ich packte Johanna und wir rannten erstmal aus der Garage raus, hinter uns die 3 Zombies. Ich lud nach und Schuss, Schuss. 2 Headshots. Ich musste nachladen. Gott sei Dank waren die Zombies langsame Zeitgenossen so hatte ich genügend Zeit meine Schrotflinte nachzuladen. Ich visierte wieder an und schoss auch den 3ten Zombie ins Gesicht. Jemand rüttelte an meine Arme, es war Johanna die mich auf eine ganze Zombie Herde die gerade zu uns unterwegs war aufmerksam machte. Schießen wollte ich nicht den ich dachte mir die mun kannste noch brauchen. Johanna schwang sich wieder auf meine Schultern und wir rannten den Sonnenaufgang entgegen und hinter uns eine Herde Zombies.*

Er rauchte die Zigarette fertig die er am Anfang seiner gedanklichen "fahrt" angezündet hatte. Er stieg wieder auf seine Harley, zog sich sein Helm drüber und fuhr weiter.